Werkstoffportal
Mehr als Zweidrittel aller technischen Neuerungen hängen direkt oder indirekt von den verwendeten Werkstoffen ab. Sie prägen mit ihrem hohen Innovationspotenzial die Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit der Wirtschaft. Unterstützt durch staatliche Förderung, haben sie sich in Deutschland zu einem herausragenden Faktor der technologischen Leistungsfähigkeit entwickelt. Deutschlands wichtigste Branchen wie Automobilbau, Maschinenbau, Informations- und Kommunikationstechnologie, Metallund Elektroindustrie, Chemische Industrie und Medizintechnik basieren ganz wesentlich auf Werkstofftechnologien. Sie erzielen einem jährlichen Umsatz von etwa einer Billion Euro – das ist das Vierfache des Bundeshaushalts. Die Bundesregierung startete 2006 ihre „Hightech-Strategie“, mit der sie die Innovationspolitik ins Zentrum ihres Handelns stellt. Ressortübergreifend werden Wege gezeigt, wie Deutschland in den wichtigsten Zukunftstechnologien Weltspitze werden und bleiben kann. Speziell für die Werkstofftechnologien lautet das Ziel, die internationale Spitzenposition weiter auszubauen und Forschungsergebnisse effizienter in neue, industrielle Produkte umzusetzen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) investiert im Rahmen des Programms „Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft“ (WING) jährlich etwa 90 Mio. Euro. Die Förderung schafft Grundlagen für Innovationen, Wohlstand und gesellschaftlichen Nutzen. Das Besondere: Partner aus Industrie, Mittelstand, Forschungseinrichtungen und Universitäten schließen sich zu Forschungsverbünden zusammen. Diese Verbundforschung hat sich vielfach bewährt. So fördert das BMBF beispielsweise in den Leitinnovationen NanoforLife, NanoMobil und NanoLux industriell geführte Verbünde, die praktische Anwendungen der Nanotechnologie in der Medizin, der Automobiltechnik und für energiesparende Beleuchtungssysteme vorantreiben.
Weitere Förderschwerpunkte sind (Stand Oktober 2007):
Forschen Sie weiter: www.bmbf.de