Keramik ist der bessere Schnee

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Seit einiger Zeit können Skisprungfans ihren Sport auch im Hochsommer betreiben. Bislang haben die Systeme jedoch eingeschränkte Gleiteigenschaften, müssen mit Wasser benetzt werden, verschleißen schnell und sind sehr laut. Zudem erfordern sie einen hohen Wartungsaufwand und sind teuer im Unterhalt.

Die ETEC Gesellschaft für Technische Keramik entwickelte Aloslide auf der Basis von Gleitnoppen aus Technischer Keramik (Aluminiumoxid), einer Entwicklung aus dem Verschleißschutz für Industrieanlagen und der Geschosspanzerung. Das System bietet schneeähnliche Gleiteigenschaften, ist dabei aber sehr geräuscharm und extrem verschleißbeständig. Das selbstpolierende Verhalten der Keramik sorgt für gleichbleibende Gleitfähigkeit über die gesamte Lebensdauer auch ohne Wasserbenetzung.

Das modulare System besteht aus Gleitelementen mit in Spezialkautschuk eingebetteten Keramiknoppen. Sie lassen sich mit einer Sprühsystem-Wasserführung, Elektroheizung und Beleuchtung kombinieren und zusammen auf einer Kunststoff/Aluminium-Trägerplatte montieren. Die optimalen Gleiteigenschaften vor Aloslide ermöglichen ganzjähriges Training und Wettbewerbe unter realistischen Bedingungen.

Das System ist vom internationalen Verband FIS zertifiziert und wird bereits auf den Olympiaschanzen in Turin, Bischofshofen, in Grüna und auf der neuen Klingenthaler Großschanze erfolgreich eingesetzt.